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Erfahrung mit Firefox 3.0 und Homebanking bei der DAB

Donnerstag, 3. Juli 2008          20:18


Wo ein Computer-Problem existiert, dann gibt es auch eine Lösung und somit tiefere Einsicht!

Anstatt sich über das Problem zu ärgern, kann man/frau sich schon auf die tiefere Einsicht freuen!

 

Eine alte Computererfahrung ist weltbekannt: Neue Version bringt auch Pannen mit sich.

Manche Dinge, welche bei der alten Version reibungslos funktionierten, könnten bei der neuen Version plötzlich nicht mehr funktionieren!

 

Genau diese alte weltbekannte Erfahrung habe ich total ignoriert.

Neulich war ein riesiger Werbewirbel für die neue Version Firefox 3.0.

Nach dem sich der anfängliche Ansturm schon abgelegt hatte, habe ich auch die neue Version  herunter geladen und auf meinem Computer installiert. Alles funktionierte reibungslos. Ich konnte wie gewohnt surfen.

Vor ein paar Tagen bekam ich von der DAB die Erinnerung, dass ich seit fast 6 Monate keinen Kontoauszug da geholt habe!  Sollte ich es nicht bis nächste Woche tun, dann werde ich durch irgendeine Maßnahme bestraft.

Ich war selbst erstaunt über diese sehr lange Abstinenz. Normalerweise schaute ich da nach ein  paar Monaten schon vorbei. Aber in der letzten Zeit war der Kurs niedrig, so dass ich gar nichts verkaufen konnte, und auch keine Absicht hatte, etwas zu versuchen. Daher habe ich mich auch da lange Zeit nicht ein gewählt.

Durch diese Warnung war ich gezwungen,, wieder in mein Konto bei der DAB ein zu wählen, gab alle Daten   ( Zugangsnummer,  PIN   etc. ) völlig korrekt ein, bekam jedes Mal nur die Fehlermeldung zu lesen:

 

Zitat:

 

Die von Ihnen eingegebenen Daten stimmen nicht mit den Angaben in unserer Datenbank überein. Bitte überprüfen Sie Ihre Angaben zu PIN und Identifier. Falls Sie Ihre Zugangsdaten vergessen haben, klicken Sie bitte auf den unten stehenden Link.

 

Ende  des  Zitates

 

Diese unglaubliche Fehlermeldung ruinierte meine Nerven, weil ich alles korrekt eingegeben habe.

Um Eingabefehler zu vermeiden habe ich seit Jahren alle Daten  auf einer Exceltabelle  aufgenommen.  Die richtigen Daten (z. B. Zugangsnummer   etc.  )  wurden bei Bedarf kopiert  und  in das zugehörige Feld eingefügt, wenn das Einfügen nicht vom System abgelehnt war. Manche Systems erlaubte kein Einfügen von z. B. PIN.

Diese Einfügen - Methode gab mir die Gewissheit, dass  ein Eingabefehler von meiner Seite völlig ausgeschlossen werden konnte.

 

Da ich keine Erklärung für diese unsinnige Fehlermeldung finden konnte, musste ich  die DAB per Email um Hilfe bitten, bekam nur die Antwort, dass ich eine kostenpflichtige Hotlinenummer anrufen sollte, was  mich ziemlich verärgerte. Ich hasse Anruf bei Hotlinenummern, weil ich da häufig in unendliche Warteschleife geriet und eine ganze Menge Telefongebühr für gar nicht zahlen musste.

Leider fand ich selbst keine Lösung für die Blockade  und  ich wollte nicht von der DAB bestraft werden. Daher rief ich  in meiner Verzweiflung doch die technische Hotline bei der DAB an, und hatte unwahrscheinliches Glück, weil der Mann an der Hotline tatsächlich eine brauchbare Lösung anbieten konnte.

Nachdem er die Fehlermeldung gehört hatte, sagte er mir, dass die Fehlermeldung nicht von der Bank stammte, gab mir den Ratschlag, es mit Internet Explorer zu versuchen. In der Tat konnte ich mit Internet Explorer in mein Konto reibungslos einwählen.

 

Die DAB wusste, dass es Problem mit FireFox gab, stellte daher den folgenden Hinweis auf ihrer Webseite:

 

Zitat:

Mozilla Firefox

Der Browser Mozilla Firefox wird standardmäßig mit aktivem Popup-Blocker installiert.

Die Vorgehensweise, um Popups der DAB bank zuzulassen:

Wählen Sie das Menü Extras und klicken Sie auf Einstellungen (Abbildung 3).

Unter dem Reiter Inhalt fügen Sie bei "Pop-up-Fenster blockieren" über die Schaltfläche Ausnahmen folgende Adresse hinzu: www.dab-bank.de

Ende  des  Zitates

 

Ich folgte diesem Hinweis und stellte mit  großer Überraschung fest,  dass genau  den Punkt

"Pop-up-Fenster blockieren"

bei meiner Firefox-Version schon deaktiviert ist!

Vermutlich wurde bei der Installation von Firefox 3.0  die alte Einstellung übernommen.

Trotzdem  konnte ich  mit Firefox 3.0 nicht bei DAB einwählen! 

Es sei bemekt:  Mit der alten Version von Firefox konnte ich reibungslos bei der DAB einwählen.   Diese Blockade müsste an der neuen Version von Firefox 3.0 liegen!

 

Ich machte ein Experiment, in dem ich  die Funktion

"Pop-up-Fenster blockieren"

aktiviert    und   

www.dab-bank.de

als Ausnahme  erlaubte.

 

Leider  tauchte wieder die oben beschriebene  (völlig falsche)  Fehlermeldung auf!   Auch nach einem Neustart!

 

Was hat Firefox 3.0 hier eigentlich getan ???!!!

 

Aus Verzweifelung machte ich noch ein Experiment!

Ich kopierte nicht mehr  die Zugangsnummer aus der Exceltabelle, sondern tippte sie per Hand sorgfältig ein.

Und sieh da!  Die Einwahl  wurde  erfolgreich ausgeführt!

Der Erfolg führte mich zu einer genaueren Beobachtung:  Bei Kopieren  ( aus einer Exceltabelle)  und  Einfügen der Zugangsnummer entstand  unmittelbar hinter der Zugangsnummer ein Leerzeichen.  Rein optisch ist dieses Leerzeichen hinter der Zugangsnummer kaum zu erkennen.  In der Regel wird ein solches Leerzeichen ganz recht von  allen Systems ignoriert.

Vermutlich  hat  Firefox 3.0   solches  bedeutungslose Leerzeichen am Ende der Zugangsnummer bei der Auswertung der Eingabe  berücksichtigt, so dass die (optisch ganz korrekte) Eingabe als falsch bewertet wurde.

Ich machte noch ein Experiment:  Nach sorgfältigem manuellem Eintippen der Zugangsnummer fügte ich absichtlich noch ein Leerzeichen  am Ende hinzu.

Dieselbe Fehlermeldung tauchte wieder auf!

FireFox 3.0   hat  das bedeutungslose Leerzeichen am Ende der Zugangsnummer  gar nicht ignoriert  wie andere Browser, sondern  mitbewertet  und gab scheinbar unsinnige Fehlermeldung aus!!!

 

Es ist wirklich schön, den Grund  einer Fehlermeldung endlich erkannt zu haben, auch wenn dadurch viel Zeit und Mühe verbraucht wurde!

                                               Freitag, 4. Juli 2008     01:34

1 Kommentar 4.7.08 02:17, kommentieren



Balabolka und Text-to-speech

Am letzten Tag, sogar in der letzten Stunde, hat der Dozent des Kurses „Dreamweaver“  auf eine tolle Freeware namens „balabolka“ hingewiesen, welche mich sehr neugierig machte. Die Freeware könnte einen Text vorlesen und in eine MP3-Datei umwandeln.

Dies würde mir die phantastische Möglichkeit eröffnen, eine ganze interessante Abhandlung in eine Audiodatei zu umwandeln und sie sogar bei Essen in der Küche oder im Bett liegend vor dem Einschlafen zu hören.  Das Lesen mit hoher Konzentration am Schreibtisch wäre dann nicht mehr unbedingt notwendig, wenn ich den wertvollen Inhalt eines wissenschaftlichen Textes erfahren möchte. 

Im Idealfall könnte ich sogar ein ganzes ebook in Audiodatei umwandeln und es zu Ende hören.

In dieser Hoffnung habe ich in der Nacht  balabolka aus dem Internet herunter geladen und auf meinem Computer installiert und gleich ausprobiert.

Mit geliefert wurde leider nur eine amerikanische Stimme, womit englische oder amerikanische Texte vorgelesen werden konnten.

Die Qualität der Aussprache war nicht gut, wäre aber für den Anfang schon hinnehmbar.

Ich kenne leider noch keine Möglichkeit, deutsche Texte vorlesen zu lassen.

Es gab Hinweise auf kommerzielle Stimmmaschinen. Leider weiß ich noch nicht genau, wie ich solche Stimmmaschine nutzen kann.

Hier muss ich noch wesentlich mehr lernen, um die freeware  richtig nutzen zu können.

Ich werde jetzt versuchen, noch mehr über balabolka zu erfahren.

 

Eben habe ich auf der Website von Wikipedia  nach „text to speech“ gesucht, und  einige Artikel darüber gefunden.

Der erste Artikel  über  „Sprachsynthese“  hat  eine Sprachausgabe, sogar auf Deutsch.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sprachsynthese

 

Leider ist die Qualität der Sprachausgabe nicht gut. Es ist wesentlcih anstrengender, die Sprachausgabe zu hören als den Text selbst zu lesen. Nach einigen Minuten wurde daher das Vorlesen ausgeschaltet.

 

Fazit: Es war schon gut, balabolka  und  text – to-speech  kennen zu lernen. Leider ist die Sprachausgabe noch nicht ausgereift, noch nicht angenehm zu hören,  kann daher praktisch noch nicht genutzt werden!

 

                                                    Berlin, den 26.07.2008

1 Kommentar 26.7.08 12:21, kommentieren